SEELENRAD

Rückführungen - Fallbeispiele

Rückführungen

Fallbeispiel 1:

In der heutigen Kindheit wird ein Mensch als Zweijähriger von einer großen deutschen Dogge des Nachbarn umgeworfen und hat seit diesem Erlebnis eine Hundephobie. Solch ein Ereignis kann oft nur ein verstärkendes Muster (ein Auslöser, der auf etwas hinweist) für die eigentliche Ursache sein, die in einem früheren Leben passiert ist.

Die eigentliche Ursache hängt mit den Todesumständen eines früheren Lebens zusammen, in dem dieser Mensch von Hunden oder gar Wölfen zerfleischt wurde. Nicht der große Hund des Nachbarn ist also die Ursache für die Phobie, sondern das weiter in der Vergangenheit liegende traumatische Erlebnis. Die Situation mit dem Nachbarhund wollte nur auf etwas Vergangenes, noch Unerlöstes aufmerksam machen.

Wird man aber nun zur eigentlichen Ursache zurückgeführt, kann durch dieses "Wiedererleben" die Blockade aufgehoben werden. Während der Rückführung wird dieses Wiedererleben geistig nachvollzogen. Es ist KEIN aktuelles Erleben, wie wir es in der Wirklichkeit erleben müssten. Durch das Hochkommen der Emotionen können sogar Tränen fließen, aber es wird kein schmerzliches Geschehen wirklich gespürt. Durch das Loslassen dieser Emotionen können aber die belastenden Fehlprogrammierungen des Unterbewusstseins (Hundephobie) aufgelöst werden.

Fallbeispiel 2:

Meine eigene Erfahrung mit Rückführung und Auflösung meiner Klaustrophobie (Angst vor Einengung und Ersticken), Angst vor Wasser und auch Dunkelheit:

Im Jahr 2001 bekam ich in meiner beruflichen Tätigkeit als Finanzbeamtin ein neues Aufgabengebiet dazu. Ich musste als Prüferin teilweise in den Aussendienst fahren und so hatte ich meine erste Prüfungstätigkeit in der Obersteiermark. Die kürzeste Strecke dorthin führte durch den "Gleinalmtunnel". Nach der Tunneleinfahrt fing ich plötzlich enorm zu schwitzen an und es kam zu einer Panikattacke, verbunden mit Atemproblemen und ich konnte kaum noch das Lenkrad ruhig halten. Ich hatte eine Todesangst!

Nach diesem Erlebnis versuchte ich dem Problem aus dem Weg zu gehen, ich vermied es durch diesen Tunnel zu fahren und nahm jedesmal die 40 km weitere Strecke auf mich. Dieses "Verdrängen" dauerte an bis zum Jahr 2005, wo ich die nächste Panikattacke in díeser Form erlebte. Ich musste zu einer MRT-Untersuchung, bei der ich mit einer Art Helm auf einer Liege fixiert und anschließend in eine Röhre (wie ein Tunnel) geschoben wurde. Es verging nicht einmal eine Minute und ich erlebte nochmal die gleichen Todesängste wie im Gleinalmtunnel und fing in der MRT-Röhre zu hyperventilieren an. Die Untersuchung wurde daraufhin sofort abgebrochen.

Mein nächster Weg führte mich dann zu einem Neurologen. Die verschriebenen Medikamente und die vorgeschlagene Therapie lehnte ich jedoch ab und entschloss mich statt dessen zu einer Reinkarnationstherapie bei einem Therapeuten aus Wien.

Zurückgeführt zu der Ursache meiner Klaustrophobie, nahm ich mich in einem früheren Leben als risikofreudigen 17-jährigen Burschen wahr. Trotz aller Warnungen bestieg ich einen Berg, durch den ein unterirdischer Wasserlauf führte. Schon fast an der Spitze angekommen, gab das Gestein unter meinen Füssen nach und ich fiel durch eine Bergspalte in diesen Wasserlauf. Schwerverletzt wurde ich dort von herabfallenden Gesteinsmassen begraben und ich musste hilflos zusehen, wie das Wasser durch die Absperrung anfing zu steigen. All diese Umstände (Enge, Dunkelheit und Wasser) lösten ein Trauma sowie Todesangst in mir aus. Ich erlebte meinen Tod durch Ertrinken, aber auch das Loslösen meiner Seele aus dem Körper. Ein unbeschreibliches Gefühl der Geborgenheit und Liebe erfasste mich, bevor meine Seele von einem Licht berührt wurde und mich ein "Sog" in dieses Licht hineinführte.

Durch das Wiedererleben dieser Todesursache, verbunden mit allen Emotionen die dadurch frei wurden, bin ich heute geheilt von meiner Klaustrophobie und kann wieder beschwerdefrei durch alle Tunnel fahren. Auch eine anschließende MRT-Untersuchung stellte für mich kein Problem mehr dar.

Es gäbe noch unendlich viele Fallbeispiele und möchte ich an dieser Stelle ganz besonders auf "Das große Karma-Handbuch" von Trutz Hardo hinweisen!

Bild © Iakov Kalinin - Fotolia.com


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